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Top-Themen
27.01.2012
Google: Neue Datenschutzerklärung
Google beabsichtigt, zum März 2012 eine neue Datenschutzerklärung in Kraft zu setzen. Sie wird einheitlich für eine Vielzahl von Google-Produkten gelten.
03.01.2012
Polizeifahndung bei Facebook
Trotz Bedenken beim Datenschutz, planen einzelne Polizeibehörden Facebook als Fahndungsinstrument einzusetzen. Dies ergibt sich aus einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa). Vorreiter sind bereits die Polizei Hannover und Mecklenburg-Vorpommern, die sich über ihre Auftritte in dem sozialen Netzwerk schnellere Fahndungserfolge versprechen. Die Polizei Hannover hat ihre Facebook-Präsenz bereits zur Fahndung in einem Mordfall eingesetzt.
15.12.2011
Facebook verbessert Datenschutz, Einspruchsmöglichkeit gegeben
Facebook und die zuständige amerikanische Aufsichtsbehörde (Wettbewerbs-/Verbraucherschutzbehörde FTC) haben sich über Datenschutz geeinigt. Dazu gehören verpflichtende Datenschutzaudits alle 2 Jahre, ein transparenterer Umgang mit den Datenschutzinformationen für die User und die Verpflichtung, einen ausdrücklichen Datenschutzverantwortlichen zu bestellen.
13.12.2011
Bundesministerin Aigner zeigt Wege der Datenschutzkritik an sozialen Netzwerken
Soziale Netzwerke sammeln zunehmend biometrische Merkmale ihrer Nutzer. Neben Facebook hat auch Google die Gesichtserkennung in sein Netzwerk integriert. Ziel dieser Gesichtserkennung ist die automatische Erkennung von Personen auf hochgeladenen Fotos, um den Nutzern das Erkennen und Austauschen im sozialen Netzwerk zu erleichtern. Im Unterschied zu Facebook will Google jedoch die Einwilligung der Nutzer abfragen.
8.12.2011
Datenschutzrecht künftig: EU-Kommission legt Entwurf eines EU-Datenschutzgesetzes ("Verordnung") vor.
Die EU-Kommission hat aufgezeigt, wie sie sich ein neues EU-Datenschutzrecht vorstellt. Nach vielen Anhörungen und Vorabäußerungen legte sie den Entwurf eines EU-Datenschutzgesetzes vor.
8.12.2011
Zur Zulässigkeit von Briefkastenwerbung
Auch Rechtsanwälte treten gelegentlich als Verbraucher in Erscheinung. In dieser Funktion klagte ein Rechtsanwalt auf Unterlassung von Briefkastenwerbung und gewann in zweiter Instanz vor dem Landgericht Lüneburg.
6.12.2011
Gutachten bezweifelt den Personenbezug dynamischer IP-Adressen
Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Schleswig-Holsteinischen Landtags von Ende Oktober stellt sich gegen die Datenschutzaufsichtsbehörde des eigenen Landes, das ULD.
1.12.2011
EU-Kommission plant Überprüfung von Regelungen für Cloud Anbieter
Die EU-Kommission will 2012 – nachdem in 2011 die öffentlichen Konsultationen abgeschlossen worden sind – eine eigene Strategie zur Prüfung von Cloud Diensten veröffentlichen.
30.11.2011
BfDI bestätigt und präzisiert Düsseldorfer Kreis-Anforderungen an den Datenschutzbeauftragten
Die wirklich praktische und unentgeltliche Broschüre BfDI-Info 4 „Die Datenschutzbeauftragten in Behörde und Betrieb“ des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ist im November 2011 in neuer Auflage erschienen.
28.11.2011
EuGH verbietet Abweichungen von der DS-Richtlinie – Entwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutz am Ende?
Mit Urteil vom 24. November 2011 (RS C-468 und 469/10) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) festgestellt, dass die Europäische Datenschutzrichtlinie (95/46/EG) einen verbindlichen Rahmen für die Mitgliedstaaten bildet, von dem in keiner Richtung abgewichen werden darf.
25.11.2011
Pseudonymisierte Fluggastdatenverwendung in den USA
Gibt es neben der Anonymisierung und der Pseudonymisierung noch eine Depersonalisierung und eine faktische Anonymisierung?
21.11.2011
BfDI und Bundestagsverwaltung streiten über Inhalte von Datenschutzerklärungen
Dem aktuellen Spiegel ist es eine Meldung wert. Die Website des deutschen Bundestages „bundestag.de“ sowie die Version für Kinder „kuppelkucker.de“ würden ihre Besucher mit Webanalysesoftware erfassen, ohne hinreichend darüber – in einer Datenschutzerklärung – zu informieren. Der BfDI habe daher ein Untersuchungsverfahren eingeleitet.
18.11.2011
Vermeiden von Spam und Schadsoftware
Die jüngsten Vorfälle bei Facebook weisen auf Vorsichtsmaßnahmen hin, die nicht neu sind, die jeder Internetnutzer beachten sollte und die nicht häufig genug wiederholt werden können.
10.11.2011
Facebooks „unfreiwillige“ Gesichtserkennung
Das soziale Netzwerk Facebook ermöglicht es, Personen auf hochgeladenen Fotos zu identifizieren und einem Facebook-Konto zuzuordnen (Tagging). Ist Facebook einmal das Gesicht eines Users bekannt, wird in Folge der jeweilige User auf jedem weiteren Foto identifiziert, das von ihm oder von Dritten hochgeladen wird. Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Professor Johannes Caspar nimmt an, dass auch die von Facebook geplante Einwilligung in die Gesichtserkennung unwirksam sei.
Aktuelle Beiträge
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 4
Hans Gliss
Die Gefahr, Opfer von Datenabflüssen zu werden, wird allgemein unterschätzt. Eine Studie liefert Hinweise. Das mit IT-Sicherheit befasste US-Unternehmen Symantec veröffentlichte am 15. Dezember 2011 die Ergebnisse einer empirischen Studie zum Verhalten interner Datendiebe. Es wurde gezielt nach der "Bedrohung von innen" gefragt. Hackerbedrohungen von außen, die schon wegen zahlreicher...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 4
Nicole Schmidt
Bereits im Jahr 1890 entwickelten Samuel D. Warren und Louis D. Brandeis in einem Aufsatz das Recht auf Privatheit. Ursächlich dafür waren die Erfindungen und Geschäftsmethoden der Presse der damaligen Zeit. Die Autoren forderten die Möglichkeit des Schutzes des Einzelnen vor dem Eindringen der Zeitungen in das Privatleben und damit die Unterbindung des Geschäfts mit den Informationen....
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 5
Nicole Schmidt
Das Risiko der IT-Bedrohungen wird auch in 2012 nicht sinken. Nachfolgend sind auszugsweise die Ausblicke von zwei IT-Security-Unternehmen aufgeführt. Die vollständigen Prognosen finden Sie unter den angegebenen Links. Das Information Security Forum (ISF), eine der weltweit größten unabhängigen Organisationen für Informationssicherheit, sieht die folgenden Bedrohungen: (1) Consumerisation...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 5
Stefan Felixberger
Der Technologieanbieter Artegic AG fasst in einem Whitepaper das Thema "Datenschutzkonforme Profilierung von Reaktionsverhalten im Online Dialogmarketing" zusammen. Es geht vor allem um den rechtskonformen Aufbau von Kundenprofilen mit verhaltensbezogenen Reaktionsdaten und den Einsatz der Privacy Admission Control® Funktion der Lösung ELAINE FIVE. Internet www.artegic.net/files/0,0/1111/...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 5
Nicole Schmidt
Das Information Commissioner?s Office (ICO) hat Bußgelder gegen den North Somerset Council und den Worcestershire County Council wegen Verletzungen des Datenschutzrechts verhängt. Beide Institutionen haben sehr sensible persönliche Informationen an die falschen Empfänger weitergegeben. Das Worcestershire County Council verschickte eine E-Mail mit hoch sensiblen persönlichen Informationen...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 6
Nicole Schmidt
Cyberkriminelle regionalisieren vermehrt ihre Phishing-Kampagnen; dadurch versprechen sie sich eine höhere Erfolgsquote. Zu diesem Ergebnis kommt der eleven E-Mail Security Report 2011. So täuschen die Täter als Absender ein regionales Kreditinstitut vor und erhoffen durch die Verwendung von sprachlich verbesserten Texten die Eingabe von vertraulichen Bank- und Kreditkartendaten...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 6
Nicole Schmidt
Die neu gegründete REISSWOLF Köln Archivservice GmbH bietet Lösungen im externen Dokumentenmanagement an. Dazu zählen das Digitalisieren von physischen Akten, die Einlagerung von Dokumenten in Sicherheitsarchiven und die Anlieferung von angeforderten Unterlagen nebst der anschließenden Wiedereingliederung in das Archiv. Der Auftraggeber kann die Aktenbewegung über das Internet verfolgen....
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 6
Nicole Schmidt
IceWrap, ein Anbieter von Messaging-Lösungen, hat eine Schwachstelle in dem kostenpflichtigen Übersetzungsdienst "Google Translate API V2" entdeckt. Cyberkriminelle können die Software einfach kapern und unerwünschte Gebühren für den ahnungslosen Anwender auslösen. Allerdings muss der User vorher seine Zugangsdaten in eine öffentlich zugängliche Javascript-Datei einfügen. IceWarp...
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