|
Inhalte
> Datenschutzpraxis Datenschutzpraxis
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 12
Dr. Philipp Kramer
Einen Tag über Zertifizierungen im Bereich Datenschutz und Datensicherheit zu reden, ist Aufgabe der einzigartigen ZertiFA. Dr. Martin Meints, IT-Sicherheitsbeauftragter der Dataport und Isabel Münch, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, führten am 6. Dezember in Berlin souverän durch den Tag. Den aktuellen Stand der Stiftung Datenschutz erläuterte griffig Sebastian...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 13
- 15
Hans Gliss
Eine zweitägige Tagung von Handelsblatt und Euroforum brachte unterschiedliche Linien zur Korruptionsbekämpfung ans Licht: Einerseits Geschenke und Einladungen im Rahmen halten, um Bestechungsverdacht zu vermeiden, anderseits systematisch Versuche, die "aggressive Vermögensbildung" von Beschäftigten zu verhindern oder nötigenfalls aufzudecken. Letzteres hat direkt mit Datenschutz zu...
DSB vom 01.01.2012
, Heft 01
, Seite 15
- 17
Dr. Philipp Kramer
Die Verzögerungen bei der Novelle des Beschäftigtendatenschutzrechts in Deutschland lassen einen Blick auf ausländisches Recht zu. Hier auf China. Aus zwei Gründen: Zunächst einmal, um die Vereinbarkeit mit deutschem Recht zu prüfen. Mehr und mehr deutsche Unternehmen sind mit Niederlassungen in China präsent. Wenn dorthin Beschäftigte entsendet werden und wenn dortige Beschäftige...
DSB vom 01.12.2011
, Heft 12
, Seite 10
- 12
Prof. Dr. Ralf B. Abel
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) will ernst machen und die Nutzung von Facebook so lange verhindern, bis der amerikanische Weltkonzern nachgibt und seine Verfahren ändert. Das erinnert an David gegen Goliath - der Ausgang ist biblisch bekannt, muss aber nicht unbedingt eine Blaupause sein. Die Rechtsansichten des ULD sind nämlich keineswegs...
DSB vom 01.12.2011
, Heft 12
, Seite 12
- 14
Dr. Philipp Kramer
Im November traf sich die Datenschutzgemeinde wieder in Köln, um sich Up-to-date im Datenschutz zu halten. Dem regelmäßig auf den Beschäftigtendatenschutz ausgerichteten RdV-Forum folgte am zweiten und dritten Tag die eigentliche DAFTA. Die EU-Verordnung Datenschutz und neue Entwicklungen im Beschäftigtendatenschutz waren die vorherrschenden Themen. Beschäftigtendatenschutz Prof. Peter Gola, Vorstandsvorsitzender...
DSB vom 01.11.2011
, Heft 11
, Seite 10
GDD
Um angesichts der sich ständig verändernden globalen Datenverarbeitung weiterhin für einen vertretbaren, praktikablen und effektiven Datenschutz im Sinne des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit einzutreten, wird es immer wichtiger, auch auf europäischer Ebene die erforderlichen Positionen mit einer gebündelten Stimme vortragen und verdeutlichen zu können. GDD Eine verbesserte Koordinierung...
DSB vom 01.11.2011
, Heft 11
, Seite 10
- 12
Stefan Felixberger
Moderiert von Dr. Eugen Ehmann informierte die Idacon 2011 in Würzburg am 11. und 12. Oktober über aktuelle Datenschutzthemen. Besonders im Fokus: Soziale Netzwerke. Einstiegsthema war die Nutzung sozialer Netzwerke im Unternehmen. Heidi Schuster plädierte dabei auch bei privaten Auftritten der Mitarbeiter mit dort offengelegter Unternehmenszugehörigkeit ("1000 Pressesprecher")...
DSB vom 01.11.2011
, Heft 11
, Seite 12
- 15
Hans Gliss
Werksärzte und deren Personal gehen täglich mit sensitiven Daten um. Durch die ärztliche Schweigepflicht ist die Idee "Datenschutz" bei den Akteuren tief verwurzelt. Doch wie steht es mit dem Vollzug des BDSG? Der arbeitsmedizinische Dienst ist als Einrichtung eines Unternehmens Teil dieser "verantwortlichen Stelle", das heißt, dass dann die Datenflüsse zwischen Personalabteilung und...
DSB vom 01.10.2011
, Heft 10
, Seite 9
- 10
Nicole Schmidt
Zum Datenschutzbeauftragten darf nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt (§ 4f Abs. 2 Satz 1 BDSG). Die Voraussetzungen müssen nach einem Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom November 2010 bereits im Zeitpunkt der Bestellung in einem ausreichenden Maße erfüllt sein. Bei Nichtvorliegen der materiellen Bestellvoraussetzungen...
DSB vom 01.10.2011
, Heft 10
, Seite 11
- 12
Hans Gliss
Reinigungskräfte können bei ihren Aufräum- und Putzarbeiten Kontakt mit Datenträgern haben und Daten zur Kenntnis nehmen oder entwenden. Selbst wenn die Büroorganisation unter Sicherheitsaspekten gestaltet ist, also Geräte zur Papierzerkleinerung oder verschlossene Container zur Aufnahme der zu vernichtenden Papiere oder elektronischen Datenträger installiert sind, ist es wahrscheinlich,...
DSB vom 01.10.2011
, Heft 10
, Seite 13
- 15
Mark Rüdlin, Joachim Josenhans
Auftragsdatenverarbeitung ist ein probates Mittel, um personenbezogene Daten vereinfacht von Dienstleistern verarbeiten zu lassen. Die Verantwortung bleibt beim Auftraggeber. Geht es um Patientendaten, die bestimmte Berufsträger, wie Ärzte, verarbeiten, gilt die strafrechtliche Schweigepflicht des § 203 Strafgesetzbuch (StGB). Auf den ersten Blick ist für die Einschaltung...
DSB vom 01.10.2011
, Heft 10
, Seite 15
- 17
Michael Foth
Häufig fragen sich Datenschutzbeauftragte, wie sie auf datenschutzkonforme Zustände in ihrer Einheit (Unternehmen oder Behörde) hinwirken können. Neben der Kenntnis der Vorschriften sollte dazu auch bekannt sein, welche Faktoren bei den Beschäftigten die Akzeptanz zur Einhaltung dieser Regelungen beeinflussen. Denn Mitarbeiter, die dem Datenschutz keine angemessene Bedeutung beimessen,...
DSB vom 01.09.2011
, Heft 09
, Seite 12
- 16
Dr. Philip Laue
In der öffentlichen Verwaltung werden papierbasierte Verwaltungsverfahren zunehmend durch elektronische Verwaltungsabläufe ergänzt oder abgelöst. Vorgangsbearbeitungssysteme bieten aber nicht nur Vorteile, sondern schaffen auch Risiken für das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Bürgers. Der Beitrag stellt beispielhaft grundsätzliche technisch-organisatorische Eckpunkte für die datenschutzkonforme...
DSB vom 01.09.2011
, Heft 09
, Seite 12
GDD
Der Wissenschaftliche Beirat der GDD beschäftigte sich anlässlich seiner letzten Sitzung am 11. April 2011 vor dem Hintergrund verschiedener, unabgestimmter Überlegungen und konkreter Planungen zur Regulierung des Datenschutzes im Internet mit der Frage, wie hierzu eine zielführende Alternative geschaffen werden kann. Bei einer Bestandsaufnahme des Verhaltens von Usern verschiedener Netze und Plattformen...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 12
- 13
GDD
Führende europäische Datenschutzverbände haben die EU-Kommission in ihren Plänen bestärkt, unnötige Bürokratie im Rahmen der anstehenden Modernisierung des EU-Datenschutzrechts zu vermeiden. Gleichzeitig teilen die Verbände aber die Auffassung der Kommission, dass der Abbau von Bürokratie nicht zu einer Verschlechterung des Datenschutzniveaus in Unternehmen und Behörden führen darf. Die deutsche...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 14
- 16
Hajo Köppen
Von den für das Jahr 2011 von den Datenschutzbehörden angekündigten 18 Tätigkeitsberichten sind im ersten Halbjahr 2011 zehn Berichte mit insgesamt über 1.600 Seiten veröffentlicht worden. Bayern Als erster Bericht erschien Anfang Februar der 24. Tätigkeitsbericht des Bayerischen Datenschutzbeauftragten Dr. Thomas Petri für die Jahre 2009/10. Er geht unter anderem auf die Reformen im Datenschutzrecht,...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 16
- 20
Günther Dorn
Mit der Einführung einer Selbstanzeigepflicht der verantwortlichen Stellen im nicht-öffentlichen Bereich wurde 2009 Neuland betreten. Nach den ersten praktischen Erfahrungen mit § 42a BDSG wirft die Anwendung dieser Vorschrift viele Fragen auf. Schon im DSB 12/09 wurde ein Mustertext für eine Richtlinie veröffentlicht, die auf alle Belegschaftsangehörige zielt, definiert, was unter...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 20
ME
Ein aufmerksamer Leser hat die Redaktion auf einen Fehler im Beitrag "Auftragsdatenverarbeitung von Sozialdaten" (DSB 5/11, Seite 19, rechte Spalte) hingewiesen: Die Verpflichtung, eine beabsichtigte Beauftragung seiner Aufsichtsbehörde anzuzeigen, betrifft nur den öffentlichen Auftragnehmer und nicht, wie im Beitrag versehentlich ausgeführt, den Auftraggeber. Wenn der Auftragnehmer eine öffentliche...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 20
- 22
Dr. Ivo Geis
Soziale Medien wachsen ungebremst. Facebook-Bloggen und Twittern dringt in den Unternehmensbereich vor. Auf den Social Media-Plattformen hinterlassen die Teilnehmer der Kommunikation, Mitarbeiter und Kunden, personenbezogene Daten. Dabei ist wie bei der E-Mail-Kommunikation die private Nutzung ein gesetzlich ungelöstes Problem. Die Herausforderungen an den Datenschutz sind damit in...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 22
- 25
Sebastian Schulz
Datenschutzverstöße können zu aufsichtsbehördlichem Handeln und zu Beschwerden der Betroffenen führen. Das Wettbewerbsrecht gibt daneben die Möglichkeit der Abmahnung vor allem für Wettbewerber und Wettbewerbsvereine. Diese zusätzliche "Kontrolle" ist allerdings nicht bei jedem Datenschutzverstoß gegeben. Für den "Like"-Button von Facebook hat das Kammergericht kürzlich die Abmahnfähigkeit...
DSB vom 01.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 25
- 26
Jens Fromm
Der neue Personalausweis (nPA) findet sukzessive seinen Weg in die Bevölkerung. Für den betrieblichen Datenschutzbeauftragten kommen aus Unternehmenssicht zwei mögliche Szenarien in Frage: Der nPA mit der Online-Ausweisfunktion wird intern im Unternehmen eingesetzt oder das jeweilige Unternehmen möchte (extern) Dienste für Personalausweisinhaber anbieten. Neben innerbetrieblichen Diskussionen...
DSB vom 01.06.2011
, Heft 06
, Seite 8
- 10
Stefan Felixberger | Dr. Philipp Kramer
Mit einer erneut gestiegenen Teilnehmerzahl von gut 300 Personen ging der Datenschutzkongress in Berlin, veranstaltet von Euroforum in Kooperation mit dem Datenschutz-Berater, in einer gelungenen Mischung aus Bewährtem und Neuerungen in die 12. Runde. Premiere hatte am 17. Mai ein vorgeschalteter Internationaler Tag - ein voller Erfolg, der zeigte, dass inzwischen die Hälfte der Teilnehmer ein deutliches...
DSB vom 01.06.2011
, Heft 06
, Seite 8
GDD
Fälle illegalen Datenhandels in der jüngeren Vergangenheit haben dazu geführt, dass der deutsche Gesetzgeber das Datenschutzrecht im Bereich der Werbung verschärft hat. Gleichzeitig werden Kunden im Hinblick auf den Umgang mit ihren Daten zunehmend sensibler, nicht zuletzt weil Datenschutzthemen nicht erst seit der Aufregung um Google Street View im Fokus der Medien stehen. Wie also kann man...
DSB vom 01.06.2011
, Heft 06
, Seite 11
- 13
Dr. Philip Laue, LL.M
Die Einbindung des "Like Buttons" ("Gefällt mir") von Facebook erfreut sich bei Webseitenbetreibern großer Beliebtheit. Durch Anklicken eines solchen "Like Buttons" kann der Besucher einer Webseite sein Facebook-Profil mit Inhalten der Website verlinken. Webseitenbetreiber können damit die Facebook-Infrastruktur im Rahmen ihres eigenen Angebots nutzen, um effizient und kostengünstig...
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 8
- 11
Tim Cappelmann
Data Loss Prevention (DLP) soll den Abfluss wertvoller Daten aus Unternehmen und Behörden verhindern. Die Technik ist ausgereift, die IT-Organisation ist jedoch häufig noch nicht vorbereitet. Data Loss Prevention, oft auch als "Data Loss Protection", "Extrusion Prevention" oder auch "Outbound Content Management" bezeichnet, wird durch Marketingaktivitäten der Hersteller von IT-Sicherheitslösungen...
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 8
GDD
Dieses Jahr feierte der Europarat den 30. Geburtstag des Übereinkommens zum Schutz der Menschen bei der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten (Europaratskonvention 108), das von 43 Mitgliedstaaten ratifiziert worden ist und dem nach wie vor weitere Länder beitreten können. Das vom Komitee der Ministerbeauftragten des Europarates am 23. Mai 2001 angenommene Zusatzprotokoll ergänzt...
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 12
- 13
Holger Koch
Datenschutz-Software soll dem Datenschutzbeauftragten eine Hilfe sein, seine Arbeit dokumentieren, ihm Verwaltungs- und Schulungsaufwand abnehmen und möglichst "auf Knopfdruck" die gewünschten Analysen und Auswertungen zusammenstellen. Das Programm "2B Secure" der Firma 2B Advice ist in der getesteten Einzelplatzlizenz kostenlos und soll die ultimative Antwort auf die Wünsche der Datenschutzbeauftragten...
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 15
- 16
Dr. Stefan Heißner | Renato Fazzone
Was vor fünf Jahren als kaum vorstellbar und unrealistisch erschien, ist seit den Skandalen um die Deutsche Bahn AG, Lidl und die Deutsche Telekom AG zur Gewissheit geworden. Das Vertrauen vieler Mitarbeiter und Stakeholder in die jeweilige Unternehmensführung, aber auch in die Gesetzgebung ist durch anhaltende Datenschutzvergehen mit hoher Medienresonanz erschüttert....
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 15
Hans Gliss
Nie war Datenschutz so vielfältig wie jetzt. Wer zu diesem Thema verpflichtet ist, muss an den unterschiedlichsten Fronten kämpfen: Gesetzgeberische Aktivitäten und Rechtsprechung beobachten und daraus Schlüsse für das eigene Unternehmen/die Behörde ziehen; Bedrohungen wahrnehmen, Stuxnet ist alarmierende Warnung unter vielen anderen Beispielen; Benutzerleichtsinn durch eindringliche...
DSB vom 01.05.2011
, Heft 05
, Seite 16
Prof. Dr. Gregor Thüsing
Das neue Beschäftigtendatenschutzrecht kommt. Das ist gut. Eine Regelung wird seit über 30 Jahren gefordert. Beschäftigtendatenschutz ist Persönlichkeitsschutz; Persönlichkeitsschutz ist ernst zu nehmen. Wo aber die massive Belastung von Betrieben und Unternehmen nicht mit einem adäquaten Mehr an Persönlichkeitsschutz einhergeht, gilt es andere Lösungen zu finden. Sorgfalt,...
|