Aktuelle Beiträge

Datenschutzvorfall: Datensicherheit fängt beim Bewusstsein der Verantwortlichen an

Der aktuelle Fall des Bikesharing-Anbieters OBG Germany GmbH (Teil einer Unternehmensgruppe aus Singapur) zeigt, dass ein systematisches Vorgehen beim Schutz personenbezogener Daten unverzichtbar ist. Das rasant mit Leihfahrrädern (u.a. in München, Ber­lin, Frankfurt und Hannover) wachsende Unter­nehmen hatte persönliche Daten und Bewegungs­daten der Nutzer nicht vor dem Zugriff unbefugter Dritter aus­rei­chend geschützt. Problematisch sollen vor allem die Social-Media-Funktionen der App des Anbieters gewe­sen sein. Das Teilen führte zum unerwünschter Teilen von Daten. Es wirft einen Blick auf den Trend, dass Daten­schutz­vor­fälle häufig auf Umstände zurückgehen, die mit normalen Mitteln h

Bundesrat unterstützt EU-Vorhaben zur Cybersicherheit

Der Bundesrat hat sich in seiner Sitzung am 24.11.2017 mit europäischen Plänen zum Schutz vor Hacker-Angriffen auseinandergesetzt und dabei einige Verbesserungswünsche formuliert. Die EU-Kommission möchte Bürgerinnen und Bürger besser vor Cyberattacken schützen, deren Anzahl in der letzten Zeit rasant gestiegen ist. Der wirtschaftliche Schaden durch Cyberkriminalität habe sich in den letzten fünf Jahren verfünffacht und drohe noch weiter erheblich anzuwachsen, heißt es seitens der Kommission. Verbraucherrechte bei Sicherheitslücken von IT-Produkten stärken In ihrer Stellungnahme bezeichnen die Länder die Sicherheit informationstechnischer Systeme als eine der aktuellen Herausforderungen. Sie

Stichwort des Monats: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI)-Themen verleiten schnell zu Ahs und Ohs oder auch zu sehr ablehnenden Tönen. Das liegt auch daran, dass es keine genaue Begriffsbestimmung gibt. Typischerweise definiert man KI als Automatisierung/Digitalisierung intelligenten Verhaltens. Damit kann man Künstliche Intelligenz nur bestimmen, wenn man abgestimmt hat, was (menschliche) Intelligenz ist. Kurz gesagt ist es die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns, wobei mittlerweile feststeht, dass die emotionale Intelligenz nicht ausgeklammert werden darf. Inhalt der KI-Projekte Damit nähert man sich dem Begriff heute am besten, wenn man schaut, was bei KI-Projekten gemacht wird. Vielfach wird versucht, lernen

Gesundheits-Apps: Regelung ist notwendig

Mobile Gesundheits-Apps sind nicht mehr nur etwas für Technikbegeisterte. Die Nutzung nimmt rasant zu. Wurde bei diesen Apps 2008 für den europäischen Markt noch ein Umsatzvolumen von 1 Mio. Euro be­rech­net, so prognostizieren neue Analysen für 2017 ein Volumen von 5,1 Mrd. Euro. Schon ca. 97.000 Ge­sund­heits-Apps sind über verschiedene Plattformen weltweit erhältlich. Diese Anwendungen erfassen personenbezogene Gesundheitsdaten ihrer Nutzer und ermöglichen eine einfache Weitergabe dieser Daten vom Patient an medizinisches Pe rsonal und auch an Versicherungen. Die Vorteile dieser Gesundheits-Apps sind kaum be­stritten. Da es hier allerdings immer um personenbe­zogene Gesundheitsdaten geht,

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