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07-08
10.7.2017
Nachrichten
148
Datenschutz im Fokus

Die Widerspruchsrechte in der DSGVO
Kathrin Schürmann
Die Widerspruchsrechte der betroffenen Personen regelt Art. 21 DSGVO. Sie untergliedern sich in ein allgemeines Widerspruchsrecht gegen die Datenverarbeitung als solche (Abs. 1) und ein Widerspruchsrecht gegen die Datennutzung zu Werbezwecken und Profiling (Abs. 2). Unternehmen ist es angesichts der relativ detaillierten Anforderungen an die Pflichten vor und nach Ausübung dieser Widerspruchsrechte dringend zu empfehlen, schon jetzt die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung dieser Pflichten (etwa in Datenschutzerklärungen und Software) zu schaffen.
150 ‑ 151, DSB1242748


Brexit: Implikationen und Empfehlungen für diedatenschutzrechtliche Praxis
Dr. Frank Schemmel
Am 19.06.2017 haben die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der britischen Regierung begonnen. Neben vielen anderen Implikationen hat ein EU-Austritt auch Auswirkungen auf den Datenschutz, insbesondere auf den Datentransfer. Welche Anforderungen sind zu beachten, wenn Konzernunternehmen oder beauftragte Dienstleister in UK Daten verarbeiten?
152 ‑ 154, DSB1242750


Virtuelle Assistenten: Europäische Union sieht Handlungsbedarf bei rechtlichen Rahmenbedingungen
Dr. Nico Brunotte
Virtuelle Assistenten könnten die Kommunikation mit Kunden revolutionieren. Trotz vieler Chancen, die diese innovativen Lösungen für Unternehmen bieten, gibt es beim Einsatz auch rechtliche Fallstricke. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, bestehende Unsicherheiten auszuräumen. Die Europäische Union hat diesen Handlungsbedarf erkannt und ist dabei, sich mit den Themen Robotik und künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen.
155 ‑ 156, DSB1242752


Datenschutz als Teil der Informationssicherheit
Alexander Häußler
Bei kritischen Unternehmensprozessen verlassen sich Unternehmen heutzutage häufig auf Systeme der Informationstechnik (IT). Hackerangriffe können zu Datenverlust, zum Diebstahl vertraulicher Daten oder zu Schäden an wichtigen Systemen führen. Dies wiederum hat unter Umständen gravierende Folgen wie hohe Kosten oder Imageschäden für das Unternehmen. Um die Informationssicherheit trotz Bedrohungen von außen zu gewährleisten, empfiehlt sich die Einführung und Pflege eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS). Da auch personenbezogene Daten an sich nichts anderes sind als Informationen, die eines besonderen Schutzes bedürfen, ist es in der Regel sinnvoll, den Datenschutz zu integrieren und Synergieeffekte zu nutzen.
157 ‑ 158, DSB1242754


Ethik-Check: Privatsphäre – wen interessiert‘s eigentlich noch?
Stephanie Clarke
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien haben nicht nur eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Datenschutz auf rechtlicher Ebene hervorgerufen, sondern auch zu einer neuen wissenschaftlichen Diskussion über die Bedeutung und den Wert von Privatheit geführt. Möglicherweise fragt sich auch manch ein Unternehmer, weshalb er einen solchen Aufwand zum Schutz personenbezogener Daten betreiben soll, wenn doch viele Internet-Nutzer freiwillig ihre persönlichen Daten mit Google, Facebook, Twitter und der Welt teilen.
159 ‑ 162, DSB1242756


Pseudonymisierung nach der DSGVO: Fokusgruppe Datenschutz des Digital-Gipfels veröffentlicht Whitepaper
Leitlinien für Pseudonymisierungslösungen können personenbezogene Daten im Zuge der Digitalisierung schützen und Anwendungen wie Big Data weiterhin möglich machen.
163, DSB1242759

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