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Stiftung Datenschutz macht sich Cloud-Gütesiegel zu eigen


Prüfung nach dem TDCP soll Wahl des zuverlässigen Auftragsverarbeiter erleichtern | © tcdp.de

Die Stiftung Datenschutz unter dem Vorsitz von Frederick Richter befasst sich als gemeinnützige Einrichtung mit Datenschutzthemen. Unter anderem hat sie sich auf die Fahnen geschrieben, gerade auch das Schaffen eigener Regeln im Datenschutz (Selbstregulierung), beispielsweise durch Unternehmen, zu befördern. Mit dem Prüfstandard für Cloud-Dienste (Trusted Cloud Datenschutz-Profil; TCDP) ist die Stiftung selbst jetzt an die Öffentlichkeit gegangen.

Bisher ist dieser Standard unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums entwickelt worden. Es geht aus Sicht des Datenschutzbeauftragten einfach darum, ein Kriterium zu haben, um von einem zuverlässigen Auftragsverarbeiter sprechen zu können. Die Prüfung nach dem TDCP soll als Ergebnis ein Urteil auswerfen, das dem Unternehmen/der Behörde und den Datenschutzbeauftragten eine möglichst einfache Entscheidung dieser Frage ermöglicht. 37 Seiten Anforderungen liefert dieses Anforderungsprofil. Hinzu tritt eine Verfahrensordnung, die die Ernennung von Prüfern und die Durchführung der Prüfung regelt.

(Philipp Kramer, Chefredakteur Datenschutz-Berater)


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