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Verbandstag des BvD: Unternehmen plädieren für kurze, Verbraucherministerium für lange Datenschutzerklärung


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Am heutigen Verbandstag des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands steht die EU-Datenschutz-Grundverordnung klar im Vordergrund. Besonders spannend war im vollbesetzten Hauptsaal des Hotels Ellington zu hören, wie unterschiedlich die Länge und Verständlichkeit von Datenschutzerklärungen gesehen wird.

Für die Telekom steht ganz vorn die Onepager-Initiative des BMJV (onepager initiative). Mit Icons könnte die digitale Welt mit der analogen Welt verbunden werden, so Claus Ulmer (Konzernbeauftragter für den Datenschutz der Deutschen Telekom Gruppe). Demgegenüber verwies Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), darauf, dass es vielleicht gar keinen Sinn mache, Daten-AGB zu vereinfachen und verständlicher machen zu wollen. Sie müssten vermutlich vor allem einfach juristisch stichhaltig und wirksam sein. Den Rest müssten dann die Marktkontrolleure (wie Wettbewerbsvereine, berufsständische Vereinigungen, Verbraucherzentralen) leisten

Programm des Verbandstags hier.

(Philipp Kramer, Chefredakteur Datenschutz-Berater)

 


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