Chefredakteur

Branchen Spezial

Code of Conduct für Location Based Marketing

Die Verarbeitung von Standortdaten, die vor allem das Smartphone aussenden kann, ist praktisch. Ohne Zutun des Verwenders können Dienstleistungen standortbezogen erbracht werden (beispielsweise eine Taxibestellung). Gleichzeitig stellen sich aber erhebliche datenschutzrechtliche Fragen, da Standortdaten empfindliche personenbezogene Daten sind. Man kann mit ihnen den gesamten Tagesablauf eines Menschen nachvollziehbar machen. Um Strukturen und Vertrauen zu schaffen, reagiert die Anbieterbranche nun selbst. Der spezielle Unternehmensverband Location Based Marketing Association hat mit seinem DACH-Ableger einen Selbstverpflichtung für seine Mitglieder geschaffen, den "Code of Conduct: Location & Privacy" (CoC).

weiterlesen

Handlungsbedarf beim Datenschutz im Gesundheitsbereich

Die Gesundheitsbranche befindet sich im Umbruch. Immer höhere medizinische Leistungen werden von den Gesundheitseinrichtungen verlangt, möglichst unter günstigem Kostenrahmen. Ihre Organisationstrukturen müssen sich dem Wandel der Medizintechnik und der schwieriger werdenden Gewinnlage permanent stellen. Hinzu kommt ein hoher Modernisierungsdruck in der IT der medizinischen Betriebe, sowohl im Behandlungsbereich als auch in der Verwaltung. Neue Techniken bedeuten aber immer auch neue Gefahren für

weiterlesen

Teilnehmerverzeichnisse bei Veranstaltungen: Informieren und den Datenschutz wahren!

Teilnehmerverzeichnisse sind bei vielen Seminaren, Schulungen, Workshops und Fachtagungen üblich. Wie können sowohl die Informationsinteressen der Teilnehmer als auch deren Persönlichkeitsrechte datenschutzkonform gewahrt werden? Das Problem Nicht nur betriebliche Datenschutzbeauftragte, sondern auch Angehörige anderer Berufssparten (beispielsweise Rechtsanwälte, Steuerberater oder Ärzte) sind verpflichtet, sich ständig fortzubilden. Ein klassischer Weg der Informationsgewinnung ist die Teilnahme

weiterlesen

Wenn der Prüfer regelmäßig klingelt: Die Rolle des Datenschutzes bei aufsichtsrechtlichen Prüfungen am Beispiel der Finanzwirtschaft

Zahlreiche gesetzliche oder regulatorische Vorschriften haben einen direkten Einfluss auf die Unternehmens-IT. Dazu zählen neben dem BDSG auch branchenspezifische Vorgaben wie die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) oder das Kreditwesengesetz (KWG). Und mit dem im Dezember 2014 im Bundeskabinett beschlossenen IT-Sicherheitsgesetz steht bereits ein weiteres Regelwerk in den Startlöchern, das insbesondere für Betreiber kritischer Infrastrukturen von Bedeutung ist. Dazu können auch Banken und Versicherungen gehören. Diese sehen sich infolge der Maßnahmen zur Stabilisierung des Finanzsystems aktuell einer regelrechten Flut neuer oder geänderter regulatorischer Vorschriften gegenüber.

weiterlesen
Top