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Stichwort des Monats

IoT – Internet of Things

Begriff Seit den 1990er Jahren nutzen wir das Internet, um Informationen abzurufen oder auszutauschen (als „Internet der Menschen“). Sicher mussten sich auch damals diverse Bestandteile des Internets durch Protokolle miteinander austauschen, um die Verbindung überhaupt zustande zu bringen. Es gab natürlich auch schon damals den Informationsaustausch von Geräten unter sich selbst. Heute steht Internet of Things (IoT) oder Internet der Dinge für mehr oder weniger bekannte Maschinen, wie RFID-Chips,

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Berechtigungskonzept

Begriff Das Berechtigungskonzept ist das Tool, mit dem sichergestellt wird, dass nur die Personen auf personenbezogene Daten zugreifen können, die diese personenbezogenen Daten für ihre konkrete berufliche Aufgabe im Unternehmen oder in der Behörde benötigen. Es muss vermieden werden, dass Unbefugte auf Daten Zugriff nehmen. So hatte im Fall des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (10 Sa 192/16) eine Mitarbeiterin der Meldestelle auf Einwohnermeldedaten – unzulässig – für private Zwecke zugegriffen

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Datenverarbeitung

Begriff der Datenverarbeitung Eigentlich liegt die Bedeutung doch auf der Hand. Datenverarbeitung bedeutet vor allem, dass man bestehende Informationen analysiert und damit neue Informationen gewinnt oder weitere Informationen anlagert. Zur besseren Übersichtlichkeit werden bevorzugt Tabellen verwendet. Solche Datenverarbeitung gab es schon in der Antike, beispielsweise den Census in Rom. Bis zur elektronischen Datenverarbeitung (EDV) dauerte es lange. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Amerika

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Begriff Werden Verträge im Einzelfall ausgehandelt, gibt es konkrete Vertragsinhalte mit konkreten Klauseln beispielsweise zu Leistungs- und Mitwirkungspflichten, Haftung oder Gerichtsstand. Im Massenverkehr des Alltags, vor allem auch des Internets, ist ein solches Aushandeln nicht möglich. Man entscheidet als Käufer oder Dienstleistungsnehmer häufig nur noch über das Ob, nicht mehr über die Höhe der Gegenleistung (die schon beziffert ist) und auch nicht mehr über die Klauseln. Verkäufer, Dienstleister

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Einheitliche Auslegung der DSGVO durch den EuGH

Wann kann man zum EuGH gehen und Anträge stellen? Grundsätzlich kommt man direkt nicht zum Europäischen Gerichtshof (EuGH). Normalerweise wendet sich ein Bürger oder ein Unternehmen an die erstinstanzlichen Gerichte, wenn er/es meint, in seinen Datenschutzrechten verletzt oder von einer Behörde eingeschränkt worden zu sein. Die nationalen Amts-, Land- und Verwaltungsgerichte sind damit erste Anlaufstelle. Das gilt auch dann, wenn – wie mit der ab Mai 2018 wirksam werdenden DSGVO – unmittelbares

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Löschen von Daten

Wann ist zu löschen? Im Gesetz heißt es, dass personenbezogene Daten vor allem dann zu löschen sind (Regellöschung), wenn ihre Verwendung für einen datenschutzkorrekten Gebrauch nicht mehr erforderlich ist. Wenn beispielsweise einem Interessenten ein Prospekt postalisch oder per E-Mail zugesendet worden ist und das Unternehmen sein Interesse an diesem potentiellen Kunden aufgibt, muss es den Datensatz löschen. Solange allerdings das Werbeinteresse fortbesteht, der Kunde immer wieder angeschrieben

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Form der Einwilligung

Inhalt der Einwilligung Die Einwilligung ist eine Grundlage, um rechtmäßig personenbezogene Daten zu verarbeiten. So sieht es das Bundesdatenschutzgesetz (§ 4 Abs. 1) wie auch die künftige Datenschutz-Grundverordnung (Art. 6 Abs. 1) vor. Auf den ersten Blick ist sie eine optimale Rechtfertigung. Denn dem, der einwilligt, kann doch kein „Unrecht“ getan werden. Doch andererseits werden häufig vorformulierte Einwilligungen verwendet, die der Betroffene fast ebenso häufig nicht liest. Das Gesetz stellt

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DDV und Best Practice Guides

DDV e.V. Der Deutsche Dialogmarketing Verband e.V. (DDV) mit Sitz in Frankfurt/Main ist ein Unternehmensverband. Seine Mitglieder sind verschiedenste Unternehmen aus der Dialogmarketingbranche, die vor allem Werbung betreiben oder an Werbeleistungen mitwirken. Neben seinen Serviceleistungen gegenüber den Mitgliedsunternehmen versuchte der Verein schon früh, den Umgang mit personenbezogenen Daten für Werbezwecke zu thematisieren und zu strukturieren. Letztlich beruht das komplexe Erlaubnis- und Verbotsgeflecht

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