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Ein Bericht vom „Datenschutz-Klassentreffen“

Philipp Quiel
vor 7 Minuten
2 Min. Lesezeit



Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


Ende September fand in Düsseldorf wieder das „Datenschutz-Klassentreffen“ statt. Damit meine ich natürlich die Datenschutzkonferenz in Düsseldorf, bei der die Datenschutz-Szene sich alljährlich in großer Schar versammelt. Ich möchte in diesem Editorial ausgewählte Eindrücke zur Konferenz mit Ihnen teilen.


So richtig passt der Begriff Klassentreffen zwar eigentlich nicht, weil die Teilnehmergruppe schließlich nicht von vornherein feststeht und nicht jedes Jahr nur dieselben Personen an der Konferenz teilnehmen. Dennoch hat sich der Begriff ein Stück weit durchgesetzt und beschreibt für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl zutreffend ein Gefühl des erfreulichen Wiedersehens mit anderen Personen aus der Datenschutz-Szene.


Die Datenschutz-Szene ist schließlich klein genug und zugleich groß genug, um auf der Konferenz in Düsseldorf viele bekannte Gesichter wiederkennen zu können. Vielleicht ist die Freude mitunter sogar größer als beim Wiedersehen mit manchen früheren Klassenkameraden. In jedem Fall kann man den meisten Personen aus der Teilnehmergruppe immer mal wieder ansehen, dass sie Spaß an dem haben, was Bestandteil der Konferenz ist, und regen Austausch unter vielen Personen beobachten.


Bestandteil der Konferenz sind naturgemäß viele verschiedene Themen mit einem klassischen Datenschutz-Bezug. Dazu gehören u.a. das E-Mail-Marketing, die Videoüberwachung, der Beschäftigtendatenschutz und andere Themen aus dem Alltag des durchschnittlichen Datenschutzbeauftragten. Die aktuelle Digitalgesetzgebung der Europäischen Union und das Zusammenspiel zwischen der DSGVO und verschiedenen neuen Digitalrechtsakten waren angesichts ihrer aktuellen Relevanz ebenso Gegenstand mehrerer Vorträge. Dass es auf der Konferenz auch um KI und in dem Kontext relevante Datenschutz-Vorgaben ging, wird Sie wohl kaum überraschen.


Die aktuelle Stimmung ist wohl aber nicht nur von technologischen Innovationen geprägt. Seit längerer Zeit wird in verschiedenen Medien hervorgehoben, dass es der deutschen Wirtschaft in mehreren Wirtschaftszweigen gerade wirtschaftlich nicht so gut geht. Es ist daher kein Wunder, dass auch viele Veranstalter von Datenschutzkonferenzen darüber klagen, dass die Teilnehmeranzahl kleiner als in anderen Jahren ist. Budgets für Weiterbildungen zu kürzen, ist aus Sicht von Unternehmen manchmal eine auf den ersten Blick „einfach“ wirkende – und je nach Situation – mitunter auch eine nun mal notwendige Methode, um Geld zu sparen.


Dass bei der Datenschutzkonferenz in Düsseldorf trotzdem ca. 400 Personen teilgenommen haben, ist nicht zuletzt auf die unermüdlichen Arbeiten des gesamten Orga-Teams der dfv Mediengruppe zurückzuführen. Im Namen der Redaktion bedanke ich mich noch einmal herzlichst bei dem gesamten Orga-Team für die tolle Organisation. Ihr wisst genau, wie man ein guter Gastgeber ist. Als Redaktion sind wir zwar für die inhaltlichen Aspekte zuständig, die für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Datenschutzkonferenz auch ungemein wichtig sind. Aber ohne das Orga-Team vom Verlag wäre eine Datenschutzkonferenz in Düsseldorf schlichtweg genauso undenkbar wie ohne unser tolles Publikum.


Wer schon einmal auf der Konferenz war, kennt den folgenden Spruch: „Wenn es Ihnen gefallen hat, dann empfehlen Sie uns gerne weiter – wenn es Ihnen nicht gefallen hat, dann empfehlen Sie uns bitte den Personen, die Sie nicht mögen“.


In diesem Sinne würde ich mich freuen, Sie und Euch nächstes Jahr bei der Konferenz in Düsseldorf wiederzusehen und auch neue Personen aus dem Teilnehmerkreis der Konferenz in 2027 kennenzulernen.


Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe


Ihr

Philipp Quiel



Dieser Beitrag erschien als Editorial in der Ausgabe 10/2026 des Datenschutz-Berater.

 
 
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